Nach rund zehn Jahren Bauzeit geht in diesem Winter die Verlängerung der U-Bahn Linie U5 (2,2 km) in Berlin-Mitte in Betrieb. „Wir werden am 4. Dezember diese Strecke eröffnen, dem Tag der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und der Tunnelbauer“, kündigte Ende August der Betriebschef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Rolf Erfurt, an. Auf der Strecke sind drei neue Bahnhöfe entstanden, und zwar vor dem Roten Rathaus, auf der Museumsinsel und Unter den Linden.

Die U-Bahn U5 verbindet auf ihrem Weg vom Hauptbahnhof bis nach Hönow, dem einzigsten Ort mit U-Bahnanschluss im Land Brandenburg, zukünftig ganz unterschiedliche Quartiere. Ab 4. Dezember 2020 liegen auf der verlängerten Linie das Brandenburger Tor und das Regierungsviertel, Berlins historisches Zentrum mit Stadtschloss und Museumsinsel, das urbane Friedrichshain und Lichtenberg. Weiter hält die U5 dann vor dem Tierpark Berlin und den Gärten der Welt in Marzahn und bietet sich somit für Ausflüge ins Grüne an.

Umgedreht sind dann für viele östliche Bezirke direkte Verbindungen in die City und zum Verkehrsknoten Berlin-Hauptbahnhof möglich.

Erst jüngst feierte man auf der U-Bahn-Linie 5 zwei Jubiläen.
Im Jahr 2010 wurde der Eröffnungsabschnitt Alexanderplatz – Friedrichsfelde 80 Jahre alt und am 1. Juli 2019 beginn man mit Sonderfahrten:
„30 Jahre U-Bahn nach Hönow – 30 Jahre planmäßiger Betrieb zwischen Alex und Hönow“ ein U-Bahn Fest.

Hier unser bbtipp-VideoClip-Rückblick auf das Ereignis.

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